«Man muss sich nicht für die süchtige
Person schämen und auch nicht dafür,
dass man für sich selbst Hilfe sucht. »

In unserer Gesellschaft haben Gespräche wenig Platz. Funktionstüchtigkeit, Leistung und Erfolg haben hohe Stellenwerte, Lebenskrisen sind nicht vorgesehen. Angehörige und Nahestehende eines Suchterkrankten müssen selbst schauen, wie sie damit zurechtkommen.

Alle 14 Tage treffen sich interessierte Betroffene an der Seefeldstrasse 128 zu Gesprächen. Eingeladen sind Angehörige und Nahestehende eines suchterkrankten Menschen, die sich mit anderen austauschen möchten. Hier finden sie das nötige Verständnis, das ihnen Nicht-Betroffene oftmals nicht entgegenbringen können.

Leitung: Sonja Sterchi und Andreas Spohn
Beratungsstelle ada-zh
Zeit: jeweils alle 14 Tage, 18 bis 19.20 Uhr
Ort: Beratungsstelle ada-zh, Seefeldstrasse 128, 8008 Zürich
Informationen:

Telefon 044 384 80 10
Email: info@ada-zh.ch

Start neue Gruppe:
Montag, 3. September 2018, 18 Uhr

Selbsthilfe der Eltern von suchtkranken Töchtern und Söhnen

spectra sprach mit den Leiterinnen zweier Selbsthilfegruppen in Bern über ihre eigene Geschichte und ihre Motivation zum Leiten der Gruppen.
Beim anschliessenden Treffen der Selbsthilfegruppe Sucht kam spectra mit elf betroffenen Eltern auf den gesellschaftlichen Umgang mit illegalen Drogen zu sprechen und den persönlichen Nutzen durch den regelmässigen Austausch der Teilnehmenden.

Beratung

In einem ersten Gespräch schildern Sie uns Ihre Situation. Ob Sie dann nur Informationen benötigen oder eine längerfristige Begleitung wünschen, entscheiden Sie. Wir suchen gemeinsam den Weg, der Ihre Situation positiv verändert - nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Beratungslinie 0900 104 004 (Fr. 2.15/Min.), jeweils Mittwoch von 10 bis 12 Uhr.